Nach einer asiatischen Weisheit wohnt jedem Anfang ein Ende inne, und jedem Ende ein Anfang. Der koreanische Mönch Uisang vergegenständlichte diesen Aphorismus im 7. Jhd. zu einem labyrinthartigen Muster, bei dem Ein- und Ausgang, Anfang und Ende denselben Punkt bilden. Wer im Rahmen seiner buddhistischen Gebetspraxis den Weg durch die vier Bereiche des quadratischen Gebildes beschreite, dessen Seele werde vom Staub gereinigt, und der erlange sein echtes Selbst zurück.
Die vier Teile des Labyrinths können als Himmelsrichtungen, die Elemente Erde, Wasser, Feuer, Wind, oder Dimensionen von Raum und Zeit bzw. Kräfte des Universums gedeutet werden. Über die Zahl Vier erlangt die Natur so ihre Vollkommenheit.
According to an Asian wisdom, there is an end to every beginning, and a beginning to every end. The Korean monk Uisang objectified this aphorism in the 7th century into a labyrinth-like pattern in which the entry and exit, beginning and end form the same point. Who, as part of his Buddhist practice of prayer, makes his way through the four areas of the square structure, whose soul is cleansed of the dust, and who regains his true self.
The four parts of the labyrinth can be interpreted as points of the compass, the elements earth, water, fire, wind, or dimensions of space and time or forces of the universe. Nature reaches its perfection through the number four.
Veranstaltungsort und Öffnungszeiten: 
REU-09
Nansenstr.
12
12047
Berlin
Fr 19:00 bis Sa 00:00
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Sa 17:00 bis So 00:00
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